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Die Stadt ist weltweit für ihr künstlerisches Erbe und die bemerkenswerte Einheitlichkeit ihres mittelalterlichen Stadtbildes bekannt.
Die Stadt wurde zum UNESCO-Welterbe erklärt.
Am 2. Juli und am 16. August findet in Siena auf der Piazza del Campo der traditionelle Palio statt, ein Pferderennen, das ohne Sattel geritten wird, und das
einen Wettkampf zwischen den verschiedenen Contraden, den Stadtteilen Sienas, darstellt, was die volle Aufmerksamkeit der Stadt für mehrere Tage beansprucht.
Dies ist in der Tatsache begründet, dass es sich beim Palio nicht ausschließlich um eine historische Veranstaltung oder die Wiederholung eines
mittelalterlichen Wettkampfes handelt, sondern um den Ausdruck einer sehr alten und tief verwurzelten sienesischen Tradition. Der Palio ist weit davon
entfernt, eine Veranstaltung zu sein, die man in wenigen Tagen auf die Beine stellt, sondern er ist das Ergebnis einer genauen und beharrlichen Organisation
durch die Contraden der Stadt, die über das ganze Jahr hinweg ein intensives Sozial- und Vereinsleben pflegen.
Das Handwerk hat seinen Charakter mit kleinen Werkstätten oder Familienbetrieben beibehalten. Außer den klassischen Tätigkeiten, die in jeder Stadt benötigt
werden, finden sich solche, die sich den „höheren” Künsten widmen: Restauratoren, Dekorateure, Schreiner, die auf alte Möbel spezialisiert sind.
Siena besitzt darüber hinaus eine lange kulinarische Tradition, möglicherweise dank ihres Reichtums zu Zeiten des Mittelalters und dem Vorhandensein
zahlreicher Schenken und Wirtshäuser entlang der Via Francigena.
Kirchen und religiöse Stätten von künstlerischem Interesse: Dom von Siena – Baptisterium San Giovanni – Kirche Santissima Annunziata auf der Piazza del Duomo
– dem hl. Bernhardin geweihte Basilika der Observanten – Basilika Santa Maria dei Servi – Kirche San Domenico – Kirche San Francesco – Kirche Santo Spirito –
Oratorium San Bernardino – Wallfahrtskirche und Haus der hl. Katharina - Synagoge.
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