
Die Toskana ist auf der ganzen Welt für ihren Qualitätswein mit DOC- und DOCG-Siegel bekannt, besonders für den Chianti, dessen Anbaugebiet sich zwischen
Florenz, Siena und dem Val d’Elsa erstreckt. Chianti-Weine werden in verschiedene Kategorien wie Colli Fiorentini, Montalbano, Rufina, Montespertoli, Colli
Aretini, Colline Pisane und Colli Senesi sowie Chianti Classico unterteilt. Aber wir dürfen auch den Brunello di Montalcino nicht vergessen, der mehrmals als
der beste Wein der Welt prämiert wurde. Er wird exklusiv aus Sangiovese-Trauben (in Montalcino als „Brunello” bezeichnet) gemäß strengen Vorgaben produziert,
die außer den Ertrag pro Hektar zu begrenzen sowie die Reifezeit und die Charakteristika des Produkts festzulegen auch vorsehen, dass der Wein der Prüfung
durch eine geeignete Kommission unterzogen werden muss, bevor er in den Handel kommt, die das Vorhandensein bestimmter erforderlicher Eigenschaften prüft, um
ihn mit dem Gütesiegel Denominazione Controllata e Garantita auszeichnen zu können. Auch den Nobile di Montepulciano dürfen wir nicht vergessen, der erst
nach zweijähriger Reifezeit (bzw. dreijähriger für einen „Riserva”) in den Handel gebracht werden kann. Auch geschieht dies erst, nachdem er strenge
Kontrollen bestanden hat, die aus chemischen und organoleptischen Prüfungen durch eine Ministerialkommission bestehen. Auch die Weinherstellung und die
Reifung müssen in der Gemeinde Montepulciano erfolgen.
Für diejenigen, die Weißwein bevorzugen, gibt es den Vernaccia di San Gimignano. Dieser ist der erste italienische Wein, der das DOC-Siegel erhalten hat. Die
Zusammenstellung der Trauben entsteht zu mindestens 90 % aus Vernaccia und die restlichen 10 % aus anderen Trauben mit weißen Beeren. Die Lese erfolgt
zwischen Ende September und Anfang Oktober, anschließend fermentiert der Wein bei kontrollierter Temperatur in Stahlfässern. Oft bleibt der Vernaccia lange
mit den Schalen in Kontakt, sodass er eine intensivere Farbe erhält. Der Vernaccia Riserva reift ein Jahr im Weinkeller.
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